sous vide

Atemlos – ein Fisch ohne Luft

Von der Profi- in die Hobbyküche: Das sanfte Garen von Fleisch, Fisch und Gemüse im Vakuum ist gerade sehr beliebt. Beim so genannten Sous-vide-Garen werden die Speisen luftdicht in einem Plastikbeutel  verschlossen und bei niedriger und konstanter Temperaturen langsam im Wasser gegart. Aufgrund des Unterdrucks, dringen die Aromen von Kräutern und Gewürzen, die mit eingeschlossen werden, sogar richtiggehend in die Speisen ein, so geht kein Geschmacksmolekül verloren und kein Saft verdampft. Durch die kontrollierte Temperatur und das Vakuum werden die Speisen also besonders aromatisch, zart und saftig.

Heute wage ich mich zum ersten Mal an diese spezielle Kochmethode, und ich entscheide mich für einen Fisch, genauer gesagt einen Saibling.

_MG_9750_low

Ich verpacke den Fisch mit den anderen Zutaten luftdicht in Plastikbeuteln. Dazu braucht man ein ein Vakuumiergerät und Vakuumbeutel. Ich habe dafür das Starter-Set „VAC“ von Betty Bossi verwendet, das ist ein Set aus je 10 grossen und kleinen Beuteln sowie eine Handpumpe, welche die Luft heraussaugt.

_MG_9755_low

Das Ganze gare ich in einer grossen Pfanne mit Wasser bei 65 Grad . Um die Temperatur konstant zu halten, verwende ich den Sous-Vide-Garer „Profi“ von Betty Bossi. Er hat Hitze und Zeit im Griff – ich muss mich um gar nichts mehr kümmern. Selbstverständlich kann man auch ein herkömmliches Fleischthermometer verwenden, das man mit einer Wäscheklammer an die Pfanne klemmt, dann muss man allerdings die Temperatur stets selber im Auge behalten.

_MG_9766_low_neuZum Saiblingfilet gibt es noch einen erfrischenden Papayasalat – ein herrliches, leichtes Znacht, das ich nur empfehlen kann!

Wer das feine Rezept nachkochen will, kann es am Ende der Seite herunterladen. Und wer neugierig ist, was man sonst noch alles mit der Sous-vide-Methode zubereiten kann, findet weitere tolle Idee in der aktuellen Betty Bossi Zeitung.

Rezept Saibling Sous vide