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Wildteller ohne Wild

Meine Familie liebt Wild, ich mag es nicht, auf dem Teller wohlverstanden. Das liegt wohl daran, dass wir mit unseren Eltern sehr oft Hirsche, Rehe, Gämsen und Steinböcke beobachteten und ich diese Tiere liebe. Bis heute esse ich kein Wild, aber die klassischen Beilagen dazu mag ich sehr! Früher gab es diese Beilagen in den Restaurants natürlich nur zu Wild, heute ist man da vielerorts flexibler, zum Glück! Wenn ich Zeit habe, mach ich mir den Wildteller ohne Wild gern auch zu Hause, meist mit einem Pilzragout. Das Rotkraut – ihr ahnt es bereits –  habe ich natürlich in meinem kleinen orangen Gusseisentopf geschmort.

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Wichtig find ich, dass der Kabis sehr fein gehobelt ist, früher hab ich ihn aus Purismus mit dem Messer geschnitten, aber er wurde mir einfach immer zu grob. Und weil ich mir mit einem Hobel schon ein paar Mal Fingerkuppen abgehauen habe, mach ich das heute mit einem Elektrogerät und darum auch viel öfter Rotkraut.

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Würzen tu ich mit Lorbeer, Nelken, Zimt und Wacholderbeeren, und ganz wichtig: Zucker und Essig. Dann gemütlich 2 Std. schmoren und sich auf das feine Rotkraut freuen.

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Hier findet ihr die Rezepte:

Rotkraut mit Marroni

Pilzragout, ihr könnt aber auch das Kalbsvoressen mit Kräutern dazu servieren.

Birne mit Preiselbeeren: 1-2 Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen, sofort mit Zitronensaft bestreichen, in wenig Wasser und Zucker knapp weichköcheln, abtropfen, mit Preiselbeeren aus dem Glas anrichten.

Die Knöpfli hab ich gekauft und nur noch kurz in Butter angebraten.