Rosige Zeiten

Die Rose steht für Schönheit, Verführung und Liebe und seit jeher inspiriert sie Dichter, Maler, Musiker und Liebende. Aber auch in der Kochkunst wird ihre Symbolkraft, ihre Schöhnheit und ihr betörender Duft raffiniert und wirksam eingesetzt. Bevor ihr jetzt aber in den Blumenladen rennt, um Rosen zu kaufen, oder gar auf die Idee kommt, die Rosensträusse eurer vielen Verehrer elegant zu entsorgen: Rosen aus dem Blumengeschäft sind fast immer gespritzt und eignen sich nicht zum Kochen. Unbehandelte Rosen findet man auf vielen Wochenmärkten oder natürlich im eigenen Garten.

Wir haben für unsere Experimente getrocknete Rosenblütenblätter und Knospen verwendet, diese findet man in Spezialitätenläden, in Reformhäusern, in Apotheken und Drogerien, die auf Teekräuter spezialisiert sind und natürlich im Internet, z.B. bei Frei Weinlandstauden oder Bio Online Shop.

Wer Lust hat, kann die Rosen natürlich auch selber trocknen. Dazu schneidet man die Blüten samt Stiel und hängt sie zum Trocknen an 2-4 Wochen an einem dunklen, trockenen, warmen und gut durchlüfteten Ort auf. Im getrockneten Zustand lassen sich die ganzen Knospen oder einzelne Blütenblätter leicht vom Stiel entfernen und in gut verschlossenen Dosen dunkel und trocken lagern. Schneller geht’s im Backofen. Einfach die Blüten und Blätter ca. 30 Minuten bei 100 Grad trocken, dabei die Ofentür einen spaltbreit offen lassen.

So, und jetzt kommen rosigen Zeiten für Geniesser! In der aktuellen Betty Bossi Zeitung und in unserer Rezeptdatenbank findet ihr verführerische Rosen-Kreationen zum Nachkochen!

Rosensirup

Rosensirup, unser Rezept in der September-Ausgabe. Zum Rezept.

Rosenpudding-Höpfli

Rosenpudding-Höpfli. Zum Rezept.

Rosen-Lassi

Rosen-Lassi. Zum Rezept.