Rösti wie der Blitz

Fast den ganzen Sommer habe ich abends kaum richtig gekocht, sondern mich von kalten, zusammengewürfelten Spontangerichten ernährt. Zum einen, weil man bei den  Temperaturen sowieso nicht so Lust auf eine warme Mahlzeit hat, und zum anderen, weil da, wo ich wohne, die Kinder noch mega lange draussen spielen und daher auch meiner erst langsam nach Hause will, wenn auf dem Spielplatz weit und breit kein Kind mehr zu sehen ist. Und dann ist es fürs grosse Kochen schon viel zu spät.

Aber jetzt, endlich, wird es früher dunkel und draussen unangenehmer, ich komme beizeiten nach Hause, kann ein anständiges Essen zubereiten – und die Lust auf eine warme Mahlzeit ist auch wieder da.

Heute habe ich Lust auf eine Rösti. Ich mache nie Rösti – obwohl ich sie in allen Variationen liebe! – einfach weil mir das Ganze zu mühsam ist: Kartoffeln schälen und reiben ist einfach nicht mein Ding! Irgendwo kleben immer Schalenstücke an den Händen und ich habe ständig Angst, mit den Kartoffeln gleich auch noch ein paar meiner Fingerbeeren mit in die Rösti zu reiben. Doch jetzt gibts den Rösti-Blitz von Betty Bossi. Bestimmt denkt ihr jetzt: „Aha, ist ja klar, die arbeitet ja bei Betty Bossi, und jetzt muss sie eben dieses Produkt noch in ihrem Beitrag platzieren“. Aber nein, so ist es nicht. Ich könnte hier problemlos jede Woche ein Betty-Bossi-Produkt vorstellen, denn toll sind sie alle. Aber da ich Produktwerbung in Blogs meistens ziemlich ätzend finde, mach ich das nur, wenn das Produkt mich persönlich begeistert. Und der Rösti-Blitz ist wieder mal so eines.

Das Coole am Rösti-Blitz ist, dass man die gekochten Kartoffeln weder zu schälen, noch zu reiben braucht – man kann sie einfach so wie sie sind durch ein Gitter drücken, und die Schale bleibt restlos zurück. Dadurch spart man sehr viel Zeit und Mühe. Wers nicht glaubt, der sollte sich dieses Video ansehen, wo ein Profikoch und eine Hobbyköchin die Rösti gleichzeitg auf konventionelle Weise oder mit dem Rösti-Blitz vorbereiten.

Jetzt steht meinem Rösti-Traum nichts mehr im Wege. Heute gibt es eine Blechrösti mit Rucola und pochierten Eiern. Zu diesem Gericht inspiriert hat mich übrigens Jaimie Oliver,  ich habe sein Rezept ein bisschen auf angepasst und voilà, hier das Resultat! Das Rezept findet ihr wie immer im Link unter dem Bild.

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Ohne Rösti-Blitz hätte ich sie wohl nicht gemacht: Blech-Rösti mit Rucola und pochierten Eiern.

Der Rösti-Blitz bekommt definitiv einen Platz in meiner Küche.

Der Rösti-Blitz bekommt definitiv einen Platz in meiner Küche.