Parfait? C’est parfait!

Bald beginnen die Festtage, und wie jedes Jahr sucht man die perfekten Rezepte, damit die Festtage zum Festen und nicht zum Schuften da sind. Deshalb haben Erica und ich ein kleines Weihnachts-Special für euch parat. Heute starte ich mit dem perfekten Dessert, das lässt sich nämlich prima vorbereiten

und kann dann ganz entspannt ohne weitere Arbeitsschritte nach dem Hauptgang serviert werden: Ein Parfait. Diese luftige Glace hat zudem gleich noch ein paar Vorteile. Man muss es beim Gefrieren nicht durchrühren, es wird einfach zubereitet, in die gewünschte Form gefüllt und ab in den Tiefkühler.

Das Grundprinzip für Parfaits

Das Prinzip ist ganz einfach:

  • 2 Eigelbe mit 4 EL Zucker und 2-4 EL von einem aromagebenden Alkohol gut verrühren, weiterrühren, bis die Masse heller ist. Bei hochprozentigen Spirituosen 2-3 EL, bei Likören 3-4 EL verwenden.
  • 2½ dl Rahm steif schlagen, die Hälfte unter die Masse rühren, Rest mit einem Gummischaber sorgfältig darunterziehen.
  • Wer will, kann die beiden Eiweisse mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen, 1 EL Zucker beigeben, weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt, unter die Masse ziehen.
  • Und schliesslich kann man dem Parfait noch etwas Biss oder eine spezielle Note geben, indem man ein Extra-Goodie beigibt.

Man kann also schnell mal selber kreativ werden. Die Eiweisse kann man weglassen oder brauchen, ohne gibt es ca. 8 dl Parfait, mit dem Eischnee ca. 1 Liter.

Was mich jedoch immer geärgert hat war, dass man eine ganze Flasche von irgendeinem Schnaps oder Likör kaufen musste, und dann doch nur drei oder vier Esslöffel davon gebraucht hat.

Die Lösung

Kürzlich war ich wieder einmal in im «vom Fass»-Geschäft in Zürich und entdeckte wieder, dass sie ja eine grosse Auswahl an allen möglichen Spirituosen haben. Und das Beste: Man kann auch kleine Fläschchen von 1 dl kaufen. So kann man mal etwas ausprobieren, ohne dass man dann gleich eine ganze Buddel von Etwas zu Hause stehen hat, das man dann doch nur ganz selten braucht. Also hab ich mich mal verführen lassen und wählte Bratapfel-, Latte-macchiato-, Tartuffetto-, Blutorangen- und Rosenlikör.

Praktisch, günstig und inspirierend: die kleinen Fläschchen von 1 dl, alle unter 10 Franken.

Praktisch, günstig und inspirierend: die kleinen Fläschchen von 1 dl, alle unter 10 Franken.

Dann musste nur noch zu jedem Likör ein passendes Extra gefunden werden – schon konnte es losgehen. Hier meine vier Parfaits für euch:

2_Bratapfel_korr

Das Schweizerische: Bratapfel-Likör-Parfait mit Meringue-Schalen.

Das Sizilianische: Blutorangen-Likör-Parfait mit gebrannten Mandeln.

Das Sizilianische: Blutorangen-Likör-Parfait mit gebrannten Mandeln.

Das Piemontesische: Latte-macchiato-Likör-Parfait mit Amaretti al caffè.

Das Piemontesische: Latte-macchiato-Likör-Parfait mit Amaretti al caffè.

Das Orientalische: Rosenlikör-Parfait mit Pistazien.

Das Orientalische: Rosenlikör-Parfait mit Pistazien.

Natürlich kann auch die bestehende Hausbar in Augenschein genommen werden, vielleicht findet sich da auch noch das eine oder andere:

  • Statt Tartuffetto-Likör 3 EL Cognac oder Whisky verwenden.
  • Statt Bratapfel-Likör Kirsch oder einen Weihnachtslikör verwenden.
  • Statt Blutorangen-Likör einen Orangen-Likör (z.B. Grand Marnier, Cointreau) verwenden.
  • Statt Latte-macchiato-Likör einen anderen Kaffeelikör (z.B. Tia Maria, Kahlua) werden.
  • Statt Rosenlikör einen Zitronenlikör (z.B. Limoncello) verwenden.

Und hier findet ihr die Parfaitrezepte.

 

Bezugsquelle für Liköre in kleinen Flaschen

Vom Fass-Geschäfte in der Schweiz

Online-Shop vom Fass