Okonomiyaki (1 von 6)

Okonomiyaki. Itadakimasu!

Zugegeben, Okonomiyaki ist ein ziemlicher Zungenbrecher, ausgesprochen wird es «okonomi-jaki». Frei übersetzt heisst das etwa soviel wie «nach Belieben belegt und gebraten». Es ist ein einfaches Alltagsgericht, das gern auch in japanischen Bistros, Izakaya genannt, serviert wird.

Diese Art von japanischer Omelette wird auch als japanischer Pancake oder als japanische Pizza bezeichnet, was aber nur insofern zutrifft, als dass eine Okonomiyaki eben wie eine Pizza nach Belieben belegt werden kann. Es gibt vegetarische Varianten, solche mit Fleisch und/oder Fisch. Ich habe mich für Crevetten entschieden, Cocktail-Crevetten in der Masse und als Deko Crevettenschwänze.

Okonomiyaki (4 von 6)

Die Basis bildet ein omelettenähnlicher Teig, nur dass anstelle von Wasser oder Milchwasser die japansiche Brühe (Dashi) verwendet wird. Fein geschnittenes Gemüse, zum Beispiel Weisskabis und Bundzwiebeln, wird unter den Teig gemischt, das Ganze wird dann verglichen mit unseren Omeletten zu relativ dicken Pfannkuchen gebacken, belegt und mit Saucen garniert.

Okonomiyaki (3 von 6)

Mittlerweile kennt ihr ja mein Faible für die japanische Küche. Und als meine Bürokollegin kürzlich eine Okonomiyaki gegessen und ziemlich für dieses Gericht geschwärmt hat, dachte ich mir, dass es höchste Zeit ist, endlich wieder einmal eine Okonomiyaki zu brutzeln.

Okonomiyaki (2 von 6)

Das ist nämlich ganz einfach und geht auch, wenn man nicht den ganzen Vorrat voller japanischer Zutaten hat. Ich habe das Rezept zwar mit den Originalzutaten zubereitet, gebe euch aber einige Tipps, wie sich dieses Gericht mit gut erhältlichen Zutaten problemlos nachkochen lässt.

Okonomiyaki (6 von 6)

 

Zutaten und Ersatz-Tipps

Hintere Reihe, von links nach rechts

  • Japanische Mayonnaise ist etwas flüssiger als unsere Fertigprodukte. Daher die hiesige Mayonnaise mit wenig Wasser verrühren.
  • Okonomiyaki-Sauce lässt sich ersetzen durch Austernsauce, mit wenig Wasser verrührt, oder durch dunkle (dark) Sojasauce. Besser aber schmeckt eine selbst gemachte Sauce. Ihr findet unten ein einfaches und schnelles Rezept.
  • Nori-Chips könnt ihr auch einfach weglassen.

Vordere Reihe, von links nach rechts

  • Getrocknete Algen könnt ihr durch frischen Dill, fein geschnitten, ersetzen.
  • Bonito-Flocken könnt ihr weglassen oder durch getrocknete Röstzwiebeln ersetzen.
  • Dashi ist die japanische Bouillon, sie lässt sich gut durch Gemüsebouillonpulver oder -granulat ersetzen.

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Für die Garnitur braucht es unbedingt Okonomiyaki-Sauce. Die könnt ihr natürlich auch kaufen, aber mit meinem super einfachen Rezept habt ihr die auch in zwei Minuten selbst gemacht. Noch etwas einfacher zuzubereiten ist Tonkatsu-Sauce, sie ist der Okonomiyaki-Sauce sehr ähnlich und lässt sich daher gut als Ersatz verwenden. Tonkatsu-Sauce serviert man klassisch zum japanischen panierten Schnitzel, das ist übrigens durchaus einen Versuch wert, wenn ihr das nächste Mal panierte Plätzli macht, es schmeckt himmlisch!

Die japanische Mayonnaise habe ich nicht selbst gemacht, wer es trotzdem probieren will, findet hier ein Rezept.

Und wer es sich ganz einfach machen will, bestellt die Saucen in Online-Shops, zum Beispiel hier, und japanische Mayonnaise hier.

Nun wünsch ich euch viel Spass beim Nachkochen und guten Appetit oder auf japanisch: Itadakimasu!

 

Und hier wie versprochen die Rezepte:

Okonomiyaki

Okonomiyaki-Sauce und Tonkatsu-Sauce

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