Kokos-Power

Sie ist der Inbegriff für tropische Erfrischung und jeder kennt sie: die Kokosnuss. Doch die Nuss – die übrigens eigentlich gar keine Nuss, sondern ein Steinfrucht ist – weckt nicht nur Südseeträume, sondern punktet auch mit inneren Werten.

Die Kokosnuss gilt – wie auch Avocado und Banane – als vollständiges Lebensmittel. Das heisst, dass ein Mensch sich über längere Zeit ausschliesslich damit ernhären könnte, ohne Mangeslerscheindungen davon zu tragen. Die Kokosnuss – man muss das leider sagen – ist wahrlich kein Schlankmacher: Ihr Fruchtfleisch ist sehr fett- und kalorienreich, 100 g  schlagen mit rund 360 kcal zu Buche. Das klingt nicht besonders gesund, doch die Nuss ist auch prall gefüllt mit wichtigen Nährstoffen. Sei enthält alle 8 essenziellen Aminosäuren, darunter Laurinsäure und Caprylsäure, die  eine positive Wirkung gegen Bakterien und Viren haben sollen.

Kokos ohne Ende

Eigentlich kennt man die vielfältigen Möglichkeiten der Kokosnuss schon seit Jahrtausenden. Aus ihrem Fruchtfleisch werden zahlreiche Kokosprodukte hergestellt.

Zum Beispiel Kokosöl. Es wird aus dem gepressten Kokosfleisch gewonnen, und ist so vielseitg verwendbar, dass man eigentlich schneller fertig würde, aufzuzählen, wozu man es nicht verwenden kann. Das Allround-Öl eignet sich hervorragend  zum Braten, Frittieren und Verfeinern. Sein Aroma ist so dezent, dass es sich nicht in den Vordergrund drängt, daher  passt es nicht nur zu asiatischen Gerichten und zu Süssem, sondern auch zu pikanten Speisen. Ein interessanter Vorteil von Kokosöl ist, dass es im Vergleich zu anderen Pflanzenölen ein klein bisschen weniger Kalorien enthält. Kokosöl pflegt übrigens auch die Haarspitzen super.

Total angesagt ist auch Kokoswasser. In den USA schlürfen die Promis das Trendgetränk schon lange, und mittlerweile steht es auch bei uns in jedem Kühlregal. Kokoswasser darf man übrigens nicht mit Kokosmilch verwechseln. Kokoswasser ist der leicht trübe, dünnflüssige Saft aus der noch unreifen grünen Kokosnuss. Kokosmilch wird dagegen aus dem Fruchtfleisch von reifen Früchten gewonnen und ist weisser und etwas dickflüssiger. Kokoswasser enthält nur ca. 20 Kilokalorien pro Deziliter und da es von natur aus isotonisch ist, eignet es sich super als Sportgetränk.

Auch  Kokosblütenzucker erlebt zur Zeit einen Boom. Er wird aus den Blütennektar von Kokospalmen gewonnen. Im Vergleich zu Industriezucker enthält er weniger Kalorien und hat einen tieferen glykämischen Index, was bewirkt, dass der Blutzuckerpielgen weniger schnell ansteigt. Der Zucker schmeckt nicht nach Kokos, hat aber ein milde Caramelnote.

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Kokosöl ist bei Zimmertemperatur fest und cremig. Erhältlich ist es in Reformhäusern.

Kokoswasser - das Trendgetränk von Stars und Sternchen.

Kokoswasser – das Trendgetränk von Stars und Sternchen.

Kokosblütenzucker lässt den Blutzuckerspiegeln nicht so schnell ansteigen wie normaler Zucker. Erhätlich in Reformhäusern.

Kokosblütenzucker lässt den Blutzuckerspiegeln nicht so hochschnellen. Erhätlich in Reformhäusern.

 

Die Kokosnuss ist eine richtige Trendfrucht – und keiner weiss das besser als Shooting Star in der Foodbloggerszene und Kochbuchautorin Nadia Damaso. Mit ihrem Werk „Eat better not less“ hat sie einen echten Hit gelandet, seit Monaten steht es auf der Sachbuch-Bestsellerliste im deutschsprachigen Raum. Ihre Rezepte zeigen, dass gesundes Essen keinesfalls langweilig und einseitig ist.  Exklusiv für Kraut und Rüben hat Nadia ein Rezept mit viel Kokos-Power kreiert: Cremiges Kokos-Hirse-Porridge – viel Spass beim Geniessen!

Bild nadia

Weitere Kokos-Rezepte von Nadia Damaso findet ihr exklusiv in der aktuellen Ausgabe der Betty Bossi Zeitung.
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