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Herbstlicher Flammkuchen

Ihr wisst ja, dass ich nicht so die Back-Queen bin. Doch manchmal raffe ich mich doch auf, einfach weil selbstgemachte Teige so viel besser schmecken als gekaufte. Gerade Flammkuchen sind mit hausgemachtem, knusprigem Brotteig viel leckerer, versprochen! Zugegeben, wenns pressiert, nehme ich auch Fertigteig. Aber seit es den rundausgewallten nicht mehr gibt, ist mir der grosse rechteckige manchmal einfach zu gross und darum hab ich dann bereits zwei Gründe, den Teig selber zu machen: Ich kann ihn kleiner und oval ausgewallt zubereiten und eben, er schmeckt einfach schon viel besser. Und jedesmal bin ich dann auch wieder überrascht, wie schnell und einfach der Teig zubereitet ist und finde, dass ich das doch viel öfter tun sollte, in nicht mal zehn Minuten ist der Teig fertig, nur ruhen muss er dann noch eine Stunde. In der Zeit kann ich gemütlich ein Bad nehmen, die Post erledigen oder einfach faul auf dem Sofa liegen und lesen.

Dann husch den Teig auswallen, belegen, in den vorgeheizten Ofen schieben und nach einer Viertelstunde ist alles servierbereit, also echt kein Aufwand!

Heute lachten mich beim Einkaufen Feigen an, diese wiederum riefen nach Ziegenfrischkäse, Thymian und Honig, ich schnappte mir noch etwas Rohschinken und Pistazien und fertig war mein herbstlicher Flammkuchen, im Kopf wenigstens…

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… denn den Teig musste ich natürlich auch noch machen, aber wie schnell und einfach das geht, wisst ihr jetzt ja.

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Mir hat die Kombination von saftigen Feigen mit Honig, dem Käse und dem krossen Brotteig sehr gemundet! herbstlicher Flammkuchen wird bestimmt nochmals gebacken, natürlich mit selbstgemachtem Teig.

Und weil ich etwas übermütig war beim Feigeneinkauf, findet ihr hier am Donnerstag, 13. Oktober 2016, noch ein feines Rezept mit Feigen, mehr verrate ich noch nicht.

 

Tipp für Flammkuchen auf Vorrat

Gleich die vierfache Menge Teig zubereiten, gleich nach dem Kneten vierteln, 1 Portion aufgehen lassen, die anderen drei satt in Klarsichtfolie, dann in Tiefkühlbeutel verpacken, tiefkühlen. So hat man immer selbstgemachten Teig für Flammkuchen auf Vorrat, ihr könnt daraus natürlich auch ein Brot backen (Kugel formen, bei 200 Grad ca. 25 Min. backen). Die Teige halten sich 1-2 Monate.

Vor Verwendung Teig aus dem Tiefkühler nehmen, ohne Folie in einer Schüssel zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 3 Std. auftauen/aufgehen lassen, oval, ca. 3 mm dick auswallen, mit Crème fraîche bestreichen und nach Lust und Laune belegen, ihr könt eigentlich fast alles nehmen, was die relativ hohe Ofentemperatur erträgt. Mimöschen wie Früchte, Rohschinken, Rauchlachs und frische Kräuter kommen erst kurz vor dem Servieren auf den Flammkuchen, eventuell noch etwas würzen, und schon ist der feine Flammkuchen fertig, ob für einen Apéro, als Vorspeise oder Hauptgericht, die knusprigen Fladen passen einfach immer.