Ein Hauch Rauch

Räuchern ist eine der ältesten Methoden, um Fleisch, Wurst und Fisch haltbar zu machen. Aber auch, um sie zu veredeln, denn so ein Hauch Rauch verleiht dem Essen eine unwiderstehliche Note. Wer gern einmal selber räuchern möchte, braucht dazu keine Räucherkammer und auch keine Profigeräte. Es geht auch ohne viel Aufwand zu Hause. Zum Beispiel auf dem Grill, mit Räucherchips. Das sind grobe Holzspäne, die einfach auf die Glut gelegt werden und einen intensiven Rauch erzeugen, der auf das Grillgut übergeht. In der aktuellen Betty Bossi Zeitung haben wir mit dieser Methode gearbeitet. Hier sind zwei Rezepte daraus.

Whisky-Lachs mit Knoblauchdip - zum Rezept

Whisky-Lachs mit Knoblauchdip – zum Rezept.

Smokey Caprese-Salat. Zum Rezept

Smokey Caprese-Salat – zum Rezept.

Die sehen ganz schön lecker aus, nicht? Aber ich bin leider nicht so der Grilltyp. Und drum habe ich eine noch einfachere Rauch-Methode ausprobiert: Rauchsalz. Traditionell wird es aus grobem Salz, oft Meersalz, hergestellt, das mehrere Tage lang geräuchert wird. Bei modernen Verfahren wird das Salz einfach mit Raucharoma versetzt. Je nach Salzsorte und je nach verwendetem Holz kann das Rauchsalz unterschiedlich schmecken.

Mit Rauchsalz kann man ganz unkompliziert Raucharoma überallhin streuen, wo es einem beliebt. Auf Fleisch, Fisch, aber auch auf gedämpftem Gemüse, auf Tomaten-Mozzarella-Salat, im Kartoffelstock, in der Mayonnaise, auf Nüssen, auf Popcorn, in Cocktails, aber auch auf Süssem wie Vanille-Glacé, Caramel oder Nutella. Ja, Nutella. Ein Rezept bei Chez Us hat mich so neugierig gemacht, dass ich es ausprobieren musste.

Statt selber Haselnussmus zuzubereiten, habe ich allerdings fertiges Haselnussmus genommen. Man nimmt also 250 g Haselnussmuss (aus dem Reformhaus), gibt es zusammen mit 50 g Kakaobohnen in Schokolade (aus dem Reformhaus), 1 1/2 Esslöffel Rohzucker, 1 Teelöffel Kakaopulver, in den Mixer und püriert es, dann 1 Teelöffel Haselnussöl beigeben und kurz weiterpürierten, mit  1/2 Teelöffel Rauchsalz würzen, in ein Glas füllen.

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Die wichtigsten Zutaten: Kakaobohnen in Schokolade, Haselnussmus und Rauchsalz, alle vom Reformhaus.

Das ergibt ein feines Nutella mit leicht salziger Note. Richtig zufrieden bin ich aber trotzdem nicht, denn vom Raucharoma merke ich offen gesagt nicht viel. Aber hey, die Schoko-Creme schmeckt trotzdem super, und ist das nicht die Hauptsache?

Nutella nach Hausmacherart, leicht salzig und mit einer sehr feinen Rauchnote. Kann man natürlich auch ohne Salz zubereiten.

Nutella nach Hausmacherart, leicht salzig und mit einer – wirklich ganz feinen – Rauchnote.

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