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Fenchel-Pasta oder wie man neue Ideen abonnieren kann

Ich esse viel und gern Gemüse. Aber meistens greife ich immer wieder zu denselben Lieblingssorten. Im Sommer sind das etwa Zucchini und Auberginen. Ich mag zum Beispiel auch Fenchel,
aber ich komme so gut wie nie auf die Idee, einen zu kaufen. Und weil ich ihn so selten kaufe, weiss ich auch nicht so recht, was ich mit Fenchel so alles in der Küche anstellen könnte.

Neulich aber, da brauchte ich dringend eine Fenchel-Idee, denn ich hatte drei Fenchel vor mir liegen, ein Haus voller kleiner Kinder und daher keine Möglichkeit, mal schnell einkaufen zu gehen. „Wieso hat die jetzt Fenchel, wenn sie ja nie welchen kauft?!“, werdet ihr euch fragen. Ja, der Fenchel (und ein paar Cherry-Tomaten) war der übrig gebliebene Teil einer Gemüseabo-Lieferung, die ich ferienhalber von meinen Nachbarn geerbt habe.

Fenchel - was mach ich jetzt am besten damit?

Fenchel – was mach ich jetzt am besten damit?

Was macht man also mit Fenchel am besten – vor allem wenn man auch sonst nicht so viel zu Hause hat? Ich googelte nach Fenchelrezepten und fand viele vielsprechende Ideen, aber leider war mein Vorrat ziemlich arm dran. Am Ende – wie so oft, wenn man nichts Schlaues zu Hause hat – entschied ich mich für eine supereinfache Pasta.

Das tolle an diesem Rezept ist: ich hatte alle Zutaten dafür zu Hause: Fenchel, Cherrytomaten, Oliven, Knoblauch, Olivenöl und Rosmarin.

Das Ergebnis war einfach super. Ohne dieses Gemüseabo wäre ich wohl nie darauf gekommen!

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Die Inspiration habe ich bei Olive This! gefunden. Meine Interpretation davon – auf deutsch übersetzt, umgerechnet und leicht angepasst – findet ihr hier:

Fusilli mit geröstetem Fenchel, Cherry Tomaten und Oliven

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Übrigens: mein geerbtes Gemüseabo stammt vom Pflanzplatz Dunkelhölzli, einer Ackerfläche am Stadtrand von Zürich, wo gemeinschaftlich und nach biologischen Richtlinien Gemüse angebaut wird. Wer ein Abo bezieht, verpflichtet sich allerdings auch, zwei oder mehr Tage im Garten mitzuarbeiten.