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Auberginen – eine Scheibe vom Glück

Als Kind konnte ich sie nicht ausstehen – heute ist die Aubergine mein Lieblingsgemüse. Eigentlich müsste ich sagen, meine Lieblingsfrucht, denn botanisch gesehen ist die Aubergine eine Frucht, eine Beere, um genauer zu sein. Ursprünglich stammt sie aus Südostasien, aber sie wächst überall auf der Welt, und es gibt viele verschiedene Sorten davon: violette, fast schwarze, gelbe und weisse, kleine runde, lange dünne und zeppelinförmige – aber alle Arten gemeinsam ist das schwammige Fruchtfleisch, das erst weich wird, wenn es gekocht ist. Leider bekommt man immer wieder Auberginen serviert, die nicht richtig zubereitet sind, und deshalb glauben viele Leute wohl auch, sie mögen dieses Gemüse nicht – ist auch echt keine Freude, in so ein gummiges, quietschiges Teil hineinzubeissen.

Auberginen salzen oder nicht salzen?

Ja, und wie werden Auberginen jetzt nun richtig weich und lecker?

Das Wichtigste hat meine Kollegin Gabi eigentlich schon in einem früheren Beitrag gesagt: Auberginen wollen von allem viel – viel Salz, viel Öl und viel Zeit. Aber wie war das nochmal mit dem Salz? Eigentlich ist es Früher war es üblich, Auberginenscheiben vor der weiteren Verwendung auf einem Tuch auszulegen und mit reichlich Salz zu bestreuen, so liess man sie etwa eine halbe Stunde „schwitzen“, um ihnen die Bitterstoffe zu entziehen. Die heutigen Züchtungen sind aber kaum noch bitter, also könnte man auf diesen Arbeitsschrit verzichten.

Ich salze meine Auberginen, wenn es die Zeit zulässt, aber trotzdem. Nicht wegen irgendwelchen Bitterstoffen, aber weil ich finde, ihre Konsistenz verändert sich dadurch. Sie werden dadurch noch zarter, etwas knuspriger und saugen beim Braten weniger Öl auf. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, weil meine Mutter mir das so beigebracht hat.

Anschliessend brate ich die Scheiben in Öl. Und zwar in reichlich Öl – das ist vielleicht nicht so figurfreundlich, aber wenn ich Auberginen esse, dann will ich feine Auberginen essen. Und wenn ich gerade auf die Figur achte, dann esse ich eben was anderes. Nach dem Braten tupfe ich die Auberginen auf jeden Fall gut mit Haushaltpapier ab, damit sie nicht gerade triefen.

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Das ist übrigens die Bratpfanne „Perfect Control“. Wenn der richtige Zeitpunkt zum Braten erreicht ist, leuchtet eine Anzeige auf! Mit 28 cm Durchmesser ist sie auch weit genug, um viele Auberginen gleichzeitig zu braten. Diese und andere Pfannen für jedes Bedürfnis gibt es bei Betty Bossi. 

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So sehen am Ende meine Auberginen aus. Für mein Rezept habe ich sie mit Za’Atar gewürzt.

 

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Za’Atar ist eine arabische Gewürzmischung aus wildem Thymian, Sumach und Sesam. Erhältlich ist sie in grösseren Coop Supermärkten.

Und das ist aus den gebratenen Auberginen schliesslich geworden: ein herrlich frisches, superaromatisches Spätsommergericht!

Neulich habe ich wieder mal etwas mit Auberginen gemacht, seht her, ist das nicht das perfekte Spätsommergericht?

Wer Lust hat, es nachzumachen, findet hier das Rezept:

Kichererbsensalat mit gebratenen Auberginen

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Weitere spannende Rezepte mit Auberginen findet ihr in der aktuellen Betty Bossi Zeitung.

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